Taschengeld: ja oder nein? – Warum ein eigenes Budget für Kinder und Jugendliche Sinn macht

Süßigkeiten, Spielzeug, Comics – wenn unsere Kinder etwas wollen, ist es manchmal schon ganz schön schwer, nein zu sagen. Sind die Kids dann größer, kann es schnell ziemlich kostspielig werden, denn schließlich stehen bei den Großen eher coole Klamotten, Musik, Konsolenspiele oder Smartphones im Vordergrund. Pädagogen empfehlen deshalb, den Kids auch schon rechtzeitig ein Taschengeld zuzugestehen.

Taschengeld ist eine gute Sache: Schließlich können die Kinder dadurch lernen, wie man verantwortungsbewusst mit Geld umgeht. Da sind sich die meisten Eltern hierzulande einig. In anderen Punkten scheiden sich jedoch die Geister. Zum Beispiel bei der Frage, wann man mit dem Taschengeld anfangen sollte.

Laut einer TNS-emnid-Umfrage für den Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken - kurz BVR - würden 44 Prozent der Deutschen schon ab der Einschulung Taschengeld geben. Etwa 46 Prozent halten es hingegen für besser, erst später damit anzufangen. Aber wie viel Taschengeld gibt es eigentlich?

Die Höhe machen Eltern am besten von Alter und Entwicklungsstand des Kindes abhängig. Zur Orientierung: für 14-Jährige empfehlen die Jugendämter ein Taschengeld von 25 Euro monatlich. Wofür das Geld ausgegeben wird, sollte dabei grundsätzlich Sache der Kinder sein. Denn eines sollten Sie dabei immer im Hinterkopf haben: Taschengeld ist sozusagen Übungsgeld. Seien Sie also - besonders anfangs - nicht zu hart, wenn Ihr Spross sein Budget aufgebraucht hat, lange bevor der Monat vorbei ist. Erfüllen Sie aber auch nicht immer gleich jeden Wunsch, der über das vereinbarte Taschengeld hinausgeht.

Taschengeld ist also wichtig. Dabei sollte es nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig sein.

Wenn Sie sich unsicher sind: jede Menge nützliche Tipps unter anderem zum Thema Taschengeld finden Sie auch im Netz auf dem Schulserviceportal der Volksbanken und Raiffeisenbanken unter www.jugend-und-finanzen.de.