Weltspartag 2020 fällt in den Filialen der Volksbank Osnabrück eG aus

Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen haben wir uns schweren Herzens dazu entschieden, den Weltspartag in diesem Jahr in unseren Filialen abzusagen. Das Einhalten der notwendigen Sicherheitsabstände ist bei dem zu erwartenden Andrang in unseren Filialen leider nicht möglich.

Auch wenn der Weltspartag als solches in diesem Jahr bei uns nicht stattfinden kann, möchten wir alle dazu animieren, den 30. Oktober zu nutzen, um sich mit den eigenen Finanzen zu beschäftigen. „Sparen ist von elementarer Bedeutung für jeden Einzelnen. Auch in Zeiten extrem niedriger Zinsen bleibt Sparen wichtig bei der Bewältigung zukünftiger finanzieller Herausforderungen“, erklärt Beate Jakobs, Vorständin der Volksbank Osnabrück eG.

„Die bundesweiten Zahlen zum Sparverhalten zeigen, dass die Deutschen in der Coronakrise deutlich mehr sparen als die Jahre davor“, so Beate Jakobs weiter. Einer Studie des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) zufolge kletterte die Sparquote, das heißt das Verhältnis von Erspartem zum verfügbaren Einkommen, von 10,9 auf 15 Prozent. Der massive Anstieg des Sparens ist aber ein Corona-Sondereffekt. Ausgefallene Urlaubsreisen und verschobene Autokäufe werden nur allmählich nachgeholt. Auch in 2021 dürfte die Sparquote noch erhöht bleiben und erst danach wieder auf rund 11 Prozent zurückgehen.

Mit 49 Prozent ist fast die Hälfte der Geldvermögensbildung in Form von Bargeld und Bankeinlagen geflossen, sehr hoch liegt mit 28 Prozent auch der Anteil des Versicherungssparens. Der Anteil des Wertpapiersparens, wozu neben Investmentfonds, Aktien und an anderen Anteilsrechten auch Schuldverschreibungen zählen, hat bei 23 Prozent gelegen. Wertpapiere haben als Anlageform zuletzt etwas an Bedeutung gewonnen, im internationalen Vergleich sei ihr Anteil aber ausbaufähig.

Beate Jakobs: „Sicherlich sind Bankeinlagen weiterhin erste Wahl, wenn es darum geht, kurzfristig Geld für Anschaffungen oder wichtige Ereignisse zu sparen. Sobald der Sparhorizont jedoch mittel- bis langfristig ist, sollten unsere Kunden unbedingt mit ihren Bankberatern über Alternativen wie Aktien und Investmentfonds sprechen. Denn ein Patentrezept für alle gibt es nie, es kommt auf die individuell maßgeschneiderte Finanzlösung an.“

Sprechen Sie uns gerne an!

©BVR