Wirtschaft übergibt 70 Verkehrsspiegel an OB Griesert

Volksbank Osnabrück eG spendet 10 Verkehrsspiegel

„Wir müssen den Lkw- und Busfahrern alle möglichen Hilfen anbieten, damit sie Unfälle so weit wie möglich vermeiden.“ So beschrieb Heinrich Koch, geschäftsführender Gesellschafter der Heinrich Koch Internationale Spedition GmbH & Co. KG, Osnabrück, und im Ehrenamt zugleich Vizepräsident der IHK und Bezirksvorsitzender des Gesamtverbands Verkehrsgewerbe Niedersachsen, die Motivation der Unternehmen, die jetzt gemeinsam die Anschaffung von 70 zusätzlichen Toter-Winkel-Spiegel finanzieren. Koch hob hervor, dass die Aktion auch außerhalb der Logistikwirtschaft Unterstützung gefunden hat. So beteiligen sich u. a. die Georgsmarienhütte GmbH und die Volksbank Osnabrück eG mit jeweils zehn Spiegeln an dieser Aktion.

„Jetzt können wir alle neuralgischen Punkte in der Stadt mit diesen Spiegeln ausstatten“, freute sich Osnabrücks Oberbürgermeister Griesert über das Engagement und dankte allen beteiligten Unternehmen und Institutionen. Er wies auch darauf hin, dass die Stadt weitere Maßnahmen zum verkehrssicheren Umbau der besonders gefährlichen Kreuzungen auf den Weg gebracht hat. Ebenso wird in der Verwaltung geprüft, wie der Radverkehr vom übrigen Verkehr so weit wie möglich entkoppelt werden kann.

Prof. Kurt Bodewig, Bundesverkehrsminister a. D. und Präsident der Deutschen Verkehrswacht, lobte das breite Engagement vieler Partner. „Verkehrssicherheit ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Jeder Verkehrsteilnehmer, egal ob Fußgänger, Radfahrer oder Fahrzeugführer, sollte sich partnerschaftlich verhalten, mit den Fehlern anderer rechnen und nicht nur auf sein Recht beharren. Mit einer vorausschauenden und defensiven Fahrweise lassen sich viele Gefahrensituationen von vornherein vermeiden“, so Bodewig. Er lobte auch, dass sich die regionalen Akteure beim von der Deutschen Verkehrswacht initiierten bundesweiten Aktionstag der Verkehrssicherheit am 20. Juni 2015 mit einer Aktionsfläche auf dem Ledenhof einbringen.

IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf unterstrich, dass dieses Engagement ein Musterbeispiel ist für das Verhalten ehrbarer Kaufleute: „Deren Verantwortung endet eben nicht an den Grenzen ihrer Betriebsgrundstücke, sondern sie übernehmen diese auch für die Gesellschaft als ganze.“

Spiegelübergabe im Kreis der Sponsoren: OB Griesert (5. v. l.) freut sich über die Unterstützung aus der regionalen Wirtschaft.