Ausbildung in Zeiten von Corona

An der Volksbank Osnabrück eG geht das Weltgeschehen rund um COVID-19 nicht spurlos vorbei. Die Maßnahmen und Empfehlungen von Bund, Ländern und Kommunen zum Umgang mit dieser Pandemie werden auch in unserem Haus umgesetzt. Um Kunden und Mitarbeiter vor einer Infizierung mit dem Corona-Virus zu schützen, wird der persönliche Kundenkontakt auf das Nötigste reduziert.

Uns Azubis beschäftigen in dieser Zeit vor allem folgende Fragen: „Wie geht es jetzt weiter für uns?“, „Kann man uns überhaupt noch etwas vernünftig erklären, wenn wir Abstand halten müssen?“ oder „Funktioniert Berufsschulunterricht auch online?“.

Unser Arbeitsalltag hat sich stark verändert. Mittlerweile sind die meisten Filialen der Volksbank Osnabrück eG wieder geöffnet. Als besondere Sicherheitsvorkehrungen hat die Bank Spuckschutze im Servicebereich und auch in den Beraterbüros angebracht und stellt Desinfektionsmittel bereit. Maximal vier Kunden dürfen die Bank gleichzeitig betreten, um den Mindestabstand von ca. zwei Metern zu gewährleisten. In kleineren Filialen ist die maximale Kundenzahl sogar auf zwei Personen beschränkt.

Natürlich hat die Bank bei der Besetzung der Mitarbeiterbüros ebenfalls auf die Einhaltung des Mindestabstandes geachtet. Deshalb haben viele Kolleginnen und Kollegen ihren Arbeitsplatz in ein anderes Büro verlegt (entweder im gleichen Gebäude oder in einer anderen Filiale) bzw. arbeiten von zu Hause aus (Homeoffice).

Für uns Azubis haben die Abstandsregeln zur Folge, dass beispielsweise Ausbildungsinhalte nicht mehr am PC erklärt, sondern über einen Fernseher oder Beamer übertragen werden. Sollte gerade kein PC zur Verfügung stehen, können wir auf unseren iPads sämtliche Aufgaben erledigen. Ein großes Dankeschön geht an unsere lieben Kolleginnen und Kollegen, die sich die größte Mühe geben, uns in dieser außergewöhnlichen Zeit alle erforderlichen Kenntnisse beizubringen.

Corona wirkt sich auch auf die Beratung und den Kundenumgang im Allgemeinen aus. Zum einen wurden die bereits angesprochenen Spuckschutze im Service und in den Beraterbüros angebracht. Zum anderen tragen wir – wenn die Kunden es wünschen, aber auch bei Kunden, die der Risikogruppe angehören –  während der Beratung Schutzmasken.

Zudem hat sich auch unser Schulalltag drastisch verändert. Für gewöhnlich sind wir für unsere Schulblöcke in einem Internat in Münster untergebracht, das zurzeit selbstverständlich nicht geöffnet ist. Deshalb haben wir Online-Unterricht bekommen. Daran mussten sich sowohl Lehrer als auch Schüler erst einmal gewöhnen. Nach einigen Startschwierigkeiten und verschiedenen getesteten Apps konnte der Unterricht problemlos beginnen.

Unser Schulalltag startete wie gewohnt morgens um 08:30 Uhr, nur dieses Mal von zu Hause aus. Manche saßen an ihrem Schreibtisch, andere im Wohnzimmer und wieder andere auf dem Balkon oder im Garten. Unsere Lehrer haben uns vor jeder Doppelstunde einen Link geschickt, mit dem wir zu einer Videokonferenz eingeladen wurden.

In den Videokonferenzen konnten die Lehrer ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Dazu nutzten sie abwechslungsreiche Methoden, wie die Bildschirmübertragung des Laptops, Online-Übungstests und Online-Umfragen.

Abschließend können wir sagen, dass das COVID-19-Virus uns gezeigt hat, was alles schon online realisierbar ist. Wir können viele Vorteile aus der jetzigen Lage ziehen und die getesteten Anwendungen besonders in unseren Schulalltag weiterhin integrieren. Dennoch sind wir uns alle einig, dass wir nicht dauerhaft auf den sozialen Umgang verzichten möchten.