Am 10. November 2010 luden die Volksbank Osnabrück eG und die Volksbank eG Bad Laer-Borgloh-Hilter-Melle zu einem gemeinsamen VR family Forum nach Bad Rothenfelde ein.
Eröffnet wurde die Veranstaltung von den Volksbank-Vorständen Udo Herz und Werner Pabst. Sie berichteten zur bevorstehenden Kooperation und zur wirtschaftlichen Entwicklung beider Banken.
Im Anschluss referierte im vollbesetzten Kurhaus Prof. i. R. Dr. phil. Dieter Otten, Dekan für Sozialwissenschaften an der Universität Osnabrück, vor Volksbank-Kunden zum Thema „ Wie alt werden wir – wie werden wir alt!?“.
Prof. Dr. Otten verstand es dabei gekonnt, sein Publikum durch eine Mischung aus Forschungsergebnissen und kleinen Anekdoten zu unterhalten. Er ging insbesondere auf die stetig steigende Lebenserwartung ein. Ein Höchstalter von 150 Jahren sei keine Utopie, erklärte er. Zukünftig werden immer mehr Menschen ein hohes Lebensalter erreichen.
Dabei könne jeder Einzelne seine Lebenserwartung beeinflussen, erklärte Prof. Otten. Neben dem medizinischen Fortschritt wirke sich insbesondere ein gesunder Lebenswandel positiv aus. Von entscheidender Bedeutung sei zudem die sogenannte „neuronale Eigenprogrammierung“. „Wer 100 Jahre alt werden will, wird auch 100! “. Psycho-soziale Experimente hätten bewiesen, dass sich ältere Menschen „jung programmieren“ können. , so Prof. Otten. Tatsächlich würden Menschen, die 100 Jahre alt werden möchten, im Schnitt 17 Jahre älter als der Durchschnitt.
Alter sei also kein Schicksal, sondern könne von jedem einzelnen gestaltet werden.
Der Vortrag sorgte auch beim anschließenden Abendessen noch für angeregte Gespräche unter den Kunden.