Was ist eigenlich ein BIC-Code? Was muss ich mir unter einer girocard vorstellen?
Die Antworten auf Ihre Fragen gibt Ihnen unser Lexikon...
• Abgeltungssteuer
Mit der Abgeltungssteuer werden Kapitalerträge – unabhängig von der Höhe der Einkünfte – mit 25 Prozent besteuert. Damit hat der Privatanleger seine Steuerpflicht abgegolten, die versteuerten Kapitalerträge werden nicht mehr in der jährlichen Einkommensteuererklärung erfasst.
• Annuitätendarlehen
Ein Annuitätendarlehen ist ein Darlehen mit konstanten Rückzahlungsbeträgen (Raten). Im Gegensatz zum Tilgungsdarlehen bleibt die Höhe der zu zahlenden Rate über die gesamte Zinsbindungsfrist gleich. Die Annuitätenrate oder kurz Annuität setzt sich aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil zusammen. Da mit jeder Rate ein Teil der Restschuld getilgt wird, verringert sich der Zinsanteil zugunsten des Tilgungsanteils. Am Ende der Laufzeit ist die Kreditschuld vollständig getilgt.
Der Zinssatz wird bei Abschluss eines Annuitätendarlehens über einen vertraglich vereinbarten Zeitraum festgeschrieben. Dieser Zeitraum kann sich auch über die komplette Kreditlaufzeit erstrecken. Die Tilgung sollte im ersten Jahr mindestens 1 Prozent der Kreditsumme betragen
• BankCard ServiceNetz
Das Geldautomatennetz der genossenschaftlichen Bankengruppe - das BankCard ServiceNetz - ist mit mehr als 18.600 Geldautomaten eines der dichtesten Geldautomatennetze in Deutschland und wird ständig ausgebaut. Die Kunden der Genossenschaftsbanken können an diesen Automaten mit ihrer girocard gebührenfrei verfügen.
• Bankleitzahl
Die Bankleitzahl (BLZ) ist eine achtstellige Kennziffer zur eindeutigen Identifizierung eines Kreditinstituts innerhalb Deutschlands. Die BLZ wird im Inlandszahlungsverkehr (zum Beispiel bei Überweisungen) benötigt. Sie wird in einigen Jahren durch den international gültigen BIC (Bank Identifier Code) ersetzt werden.
• BIC (Internationale Bankleitzahl)
Die "Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunications" (SWIFT) vergibt an jede Bank eine eindeutige Kennung: den „Bank Identifier Code“ (BIC). Der BIC ist der international standardisierte Bank-Code, vergleichbar mit der Bankleitzahl in Deutschland.
Der BIC ist immer gleich aufgebaut
Der BIC hat acht oder elf Stellen und besteht aus folgenden Teilen
vierstelliger Bank-Code,
zweistelliger Länder-Code,
zweistelliger Orts-Code,
dreistelliger Code für Filiale oder Abteilung (optional).
Der BIC Ihrer Volksbank Osnabrück eG ist GENODEF1OSV
• Direktes Kundenentgelt (DKE)
Unter einem Direkten Kundenentgelt (DKE) versteht man die Gebühr, die der Kunde für die Nutzung eines fremden Geldautomaten an die automatenbetreibende Bank zahlen muss, ohne dass weitere Aufschläge oder Entgelte der kartenausgebenden Bank berechnet werden.
Dem Kunden wird vor der Auszahlung die Höhe des Entgeltes am Bildschirm angezeigt. Bestätigt er die Gebühr, wird die Auszahlung wie gewohnt vorgenommen und ihm das Entgelt zusätzlich direkt belastet. Alternativ kann der Kunde die Transaktion vor der Auszahlung abbrechen. Kosten entstehen dem Kunden im Fall eines Abbruchs nicht.
Die Verbände der deutschen Kreditwirtschaft haben sich auf diese Regelung verständigt. Sie gilt ab dem 15.01.2011.
• Dispositionskredit
Der Dispositionskredit (Kurzform: Dispokredit) erlaubt die Überziehung vom privaten Girokonto bis zum vereinbarten Kreditlimit. Das Kreditlimit wird von der Bank festgelegt und richtet sich nach dem Einkommen des Kontoinhabers, welches kontinuierlich jeden Monat auf das Konto eingeht. Banken räumen Privatpersonen meist das zwei- bis dreifache des monatlichen Einkommens als Dispolimit ein. Nimmt man einen Dispositionskredit in Anspruch, fallen für ihn täglich Sollzinsen an. Es fallen allerdings nur Zinsen für die tatsächlich in Anspruch genommene Kreditsumme an. Sollte auch der eingeräumte Dispositionskredit überzogen werden, fallen dafür zusätzliche Überziehungszinsen an. Diese Zinsen werden von den Banken zusammen mit dem quartalsmäßigen Rechnungsabschluss vom Konto abgebucht. Die Zinshöhe der Dispositionskredite richtet sich nach dem aktuellen Zinssatz des Finanzmarktes.
(Quelle: http://www.boersennews.de/lexikon/begriff/dispositionskredit/1291)
• Einlagensicherung
Alle Volksbanken und Raiffeisenbanken sind der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) angeschlossen. Diese stellt sicher, dass alle Genossenschaftsbanken ihren finanziellen Verpflichtungen stets nachkommen können. So hat seit ihrer Gründung im Jahr 1934 noch nie ein Kunde einer Volksbank oder Raiffeisenbank einen Verlust seiner Einlagen erlitten und es hat noch nie eine Insolvenz einer Bank gegeben.
• Erbschaftssteuer
Erbschaftssteuer fällt an, wenn Vermögenswerte aufgrund eines Todesfalles den Besitzer wechseln. Für die Erbschaftssteuer gibt es gestaffelt nach dem Verwandtschaftsgrad unterschiedliche Steuersätze und Steuerfreibeträge.
• Euro-Lastschrift
Mit den beiden SEPA-Lastschriftverfahren "SEPA-Basis-Lastschrift" und "SEPA-Firmen-Lastschrift" können Gelder von Konten innerhalb des Euro-Währungsraumes eingezogen werden. Die Verfahren ähneln dem der deutschen Einzugsermächtigung und dem des Abbuchungsauftrages. Grundlage sind Lastschriftmandate. Der Zahlungspflichtige berechtigt damit den Zahlungsempfänger zum Einzug des Geldes. Die Lastschrift hat einen festen Fälligkeitstermin. Als Identifizierung der Bankverbindungen gelten IBAN und BIC. Seit dem 1. November 2010 nehmen alle Kreditinstitute des Euro-Währungsgebietes am SEPA-Lastschriftverfahren, das die bisherigen nationalen Verfahren ablösen wird, teil.
• Euro-Überweisung
Bei der Euro-Überweisung werden Bankverbindungen sowohl des Kontoinhabers als auch des Empfängers anhand von IBAN und BIC identifiziert. Das SEPA-Überweisungsverfahren ist Ende Januar 2008 gestartet und wird als einheitliches Zahlungsverkehrsverfahren im EU-Binnenmarkt auch die Inlandsüberweisungen ablösen.
• Forward-Darlehen
Bei diesem Darlehen erfolgt die Auszahlung bzw. der Darlehensbeginn erst mehrere Monate nach Vertragsabschluss. Der Vorteil für den Kunden liegt darin, dass er sich bereits zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses einen attraktiven Zinssatz für die Zukunft „einkaufen“ kann.
Dieser Zinssatz beinhaltet einen gewissen Zinsaufschlag. Das Forward-Darlehen macht daher immer dann Sinn, wenn man sich frühzeitig vor steigenden Zinsen schützen will.
• Freistellungsauftrag
Seit Einführung der Abgeltungssteuer zum 1. Januar 2009 berechnet die Bank bei Privat-anlegern automatisch 25 % Kapitalertragssteuer und darauf den Solidaritätszuschlag sowie auf Antrag die zu erhebende Kirchensteuer und führt diese Beträge an das Finanzamt ab. Dieses vereinfachte Besteuerungsverfahren deckt die Einkommenssteuer auf private Kapitalerträge und Wertpapierveräußerungsgewinne ab. Gleichzeitig wurde ist die Bagatellgrenze für niedrige Kaptialerträge gestrichen. Auch die Dividendenzahlung der Volksbank, die bis 2008 gesondert behandelt wurde, wird jetzt mit der 25 %igen Abgeltungssteuer belastet.
Bis zur Höhe des derzeitigen Sparerpauschbetrages in Höhe von 801 EUR bei Alleinste-henden bzw. 1.602 EUR bei Ehegatten kann ein Freistellungsauftrag an die Bank erteilt werden (oder mehrere Anträge bei Verteilung des Betrages auf verschiedene Institute). Unterhalb des Sparerpauschbetrages liegende Kapitalerträge werden dann nicht zur Abgeltungssteuer herangezogen. Übersteigende Erträge werden mit 25 % besteuert.
Neu: Ab dem 1. Januar 2011 ist die Angabe der Steuer-Identifikationsnummer (Steuer-ID) des Kunden bei neu erteilten Freistellungsaufträgen sowie bei Änderungen von bestehenden Aufträgen verpflichtend.
Alternativ zum Freistellungsauftrag kann eine vom Finanzamt ausgestellte NV-Bescheinigung (Nicht-Veranlagungsbescheinigung) die Abführung der Abgeltungssteuer verhindern.
• Garantiezins
Auch Rechnungszins oder Höchstrechnungszins genannt. Der Garantiezins ist ein vom Versicherer für die gesamte Vertragslaufzeit garantierter Zins für kapitalbildende Lebens- und private Rentenversicherungen. Er wird vom Bundesfinanzministerium festgelegt und ist für alle Anbieter von Lebensversicherungen verbindlich.
• girocard
Die "girocard" war bisher unter den Begriffen "EC-Karte", "DebitCard" oder "BankCard" (auch "Bankkarte") bekannt.
Mit der persönlichen Geheimzahl, die den sicheren und einfachen Karteneinsatz garantiert, ist es dem Karteninhaber möglich, an Karten-Zahlungssystemen teilzunehmen. Dazu gehören die Kartenzahlung mit Geheimzahl im Geschäft ("electronic cash") und die Bargeldversorgung an Geldautomaten ("Deutsches Geldautomaten-System").
Der Begriff "girocard" bildet hier den übergeordneten Rahmen der Deutschen Kreditwirtschaft für diese Zahlungssysteme, zusammengefasst unter einer gemeinsamen Dachmarke.
Das Girocard-Logo ist seit 2007 auf Karten und an Kassen zu finden und soll die internationale Akzeptanz deutscher Karten im neuen europäischen Zahlungsraum erleichtern
• Gleitender Neuwert
In der Wohngebäudeversicherung passt sich beim gleitenden Neuwert der Versicherungsschutz den Preisentwicklungen in der Baubranche an, sodass im Schadenfall das beschädigte Gebäude wiederhergestellt werden kann. Wenn der Versicherungsnehmer keine wertsteigernden Bau-maßnahmen während der Vertragslaufzeit vorgenommen hat und die Versicherungssumme richtig ermittelt wurde, besteht bei gleitender Neuwertversicherung zu jeder Zeit ausreichender Deckungsschutz.
• IBAN - International Bank Account Number
Mit der "International Bank Account Number" (IBAN) ist jedes Konto in der Europäischen Union (EU) genau definiert. Keine Kontonummer tritt doppelt auf. Jedes Girokonto hat eine europäische Kontonummer. Sie besteht aus bis zu 34 Ziffern und Buchstaben. Für jedes Land ist eine bestimmte Länge festgelegt. In Deutschland hat die IBAN 22 Stellen. Sie setzt sich zusammen aus
· dem zweistelligen Ländercode DE gemäß ISO 3166-1 (Buchstaben),
· einer zweistelligen Prüfziffer gemäß ISO 7064 (Ziffern),
· der achtstelligen Bankleitzahl,
· und einer zehnstelligen Kontonummer.
Kontonummern, die weniger als zehn Stellen haben, werden linksbündig mit Nullen aufgefüllt. Zur besseren Lesbarkeit wird die IBAN in Vierergruppen geblockt abgedruckt.
Beispiel:
Ein deutscher Kunde mit der Kontonummer 123456 und der Bankleitzahl 19561348 hat die IBAN: DE66 1956 1348 0000 1234 56
• Inflation
Inflation (von lat.: „das Sich-Aufblasen; das Aufschwellen“) bezeichnet in der Volkswirtschaftslehre einen andauernden, „signifikanten“ Anstieg des Preisniveaus. Es verändert sich also das Austauschverhältnis von Geldmenge zu „Gütermenge“ – pro Gütereinheit existieren nun mehr Geldeinheiten. Als Folge muss für die Güter nun mehr Geld gezahlt werden, das heißt sie werden teurer. Daher versteht man unter Inflation allgemein auch eine Geldentwertung. (Quelle: Wikipedia)
• Investmentfonds
In einem Investmentfonds bündelt eine Kapitalanlagegesellschaft oder eine Investmentgesellschaft die Gelder vieler Anleger, um sie nach dem Prinzip der Risikomischung in verschiedenen Vermögenswerten anzulegen und fachmännisch zu verwalten. "Investmentfonds" ( bzw. Sondervermögen) ist damit die Bezeichnung für die Gesamtheit der von Anlegern eingezahlten Gelder und die hierfür angeschafften Vermögenswerte.
• Jahressteuerbescheinigung
Für Kapitalerträge, die dem Steuerabzug unterliegen, kann dem Gläubiger auf Verlangen eine Steuerbescheinigung nach amtlich vorgeschriebenem Muster ausgestellt werden. Die Volksbank Osnabrück eG hat sich derzeit dazu entschlossen, die kundenbezogene Jahressteuerbescheinigung für jeden Privatkunden mit Privatkonten und -depots, bei dem ein Steuerabzug vorgenommen wurde, jährlich per Post zu versenden. Die Bank ermittelt außer den Erträgen auch die Verluste (z.B. bei Aktienveräußerung), die auf Antrag in der Bescheingung ausgewiesen werden können.
Obwohl mit der Einführung der Abgeltungssteuer die Einkommenssteuer in der Regel durch den Kapitalertragssteuerabzug abgegolten und ein Veranlagungsverfahren nicht mehr notwendig ist, gibt es Ausnahmefälle, in denen die Steuerbescheinigung für Erstattungs-ansprüche gegenüber dem Finanzamt vorzulegen ist.
• KfW
Die KfW (Abkürzung für Kreditanstalt für Wiederaufbau) ist eine staatliche Bank, deren Kapital zu 4/5 von der Bundesrepublik Deutschland und zu 1/5 von den Bundesländern gehalten wird.
Ihr Hauptstandort ist Frankfurt am Main und Ihre Aufgabe besteht in der Realisierung öffentlicher Aufträge wie der Förderung von Mittelstand und Existenzgründern, der Gewährung von Investitionskrediten an kleine und mittlere Unternehmen oder der Finanzierung von Wohnungsbau und Energiespartechniken. Diese Aufgaben werden durch verschiedenste Förderprogramme, die Kunden über Ihre jeweilige Hausbank beantragen können, abgedeckt. Man unterscheidet zwischen Zuschuss-Programmen und Programmen mit vergünstigten Zinssätzen. Speziell für Immobilienbesitzer, die durch Renovierungsmaßnahmen den Energieverbrauch Ihres Objekts verringern, sind aktuell sehr günstige Darlehen zu haben.
• Krankenhaustagegeld
Ein Krankenhausaufenthalt bringt oft finanzielle Einbußen mit sich – das gilt gerade für Selbständige. Eine Krankenhaustagegeld-
versicherung zahlt vom ersten bis zum letzten Tag des stationären Aufenthaltes Tagegeld - auch für Sonn- und Feiertage. Die Höhe des Tagegeldes kann individuell festgelegt werden.
• Liquidität
Die Liquidität einer Kapitalanlage hängt davon ab, wie schnell ein Betrag, der in einem bestimmten Wert investiert wurde, realisiert, also wieder in Bankguthaben oder Bargeld umgewandelt werden kann.
• Rendite
Unter Rendite versteht man das Verhältnis des jährlichen Ertrags bezogen auf den Kapitaleinsatz -ggf. unter Berücksichtigung der (Rest-) Laufzeit des Wertpapiers.
• Rentenversicherung PrivatRentePlus
Die PrivatRentePlus bietet Ihnen die Möglichkeit, die Altersvorsorge flexibel mit einer umfassenden Hinterbliebenenabsicherung bis zum Rentenbeginn zu verbinden. Damit können Sie Ihren erreichten Lebensstandard im Alter absichern und gleichzeitig Partner und Familie finanziell schützen, falls Ihnen etwas passiert.
• Risiko-Lebensversicherung
Die Versicherungssumme wird nur bei Tod des Versicherten innerhalb der Versicherungsdauer fällig. Es wird für den Ablauf kein Kapital angespart.
Umtauschrecht:
Im Rahmen des Umtauschrechts kann der Versicherungsnehmer eine Risikolebensversicherung jederzeit innerhalb der ersten zehn Versicherungsjahre auf schriftlichen Antrag ohne erneute Gesundheitsprüfung in eine Kapital bildende Lebensversicherung oder in eine Rentenversicherung
• „schädliche Verwendung“
Das Gesetz spricht von einer „schädlichen Verwendung“, wenn der Sparer seine staatlich geförderte Altersvorsorge, z.B. eine Riesterrente, vorzeitig kündigt und sich das Geld auszahlen lässt.
In diesem Fall muss er die Förderung - also staatliche Zulagen und Steuervorteile - zurückzahlen. Außerdem müssen angefallene Zinsen, Erträge und Wertsteigerungen versteuert werden.
Als „schädliche Verwendung“ gilt auch, wenn der Sparer dauerhaft ins Ausland (außerhalb der EU und außerhalb eines Staates auf den das Abkommen über den Europäischen Wirtschaftsaum anwendbar ist) zieht und damit in Deutschland nicht mehr unbeschränkt steuerpflichtig ist.
• Schenkungssteuer
Die Schenkungssteuer ist eng mit der Erbschaftsteuer verknüpft. Für Schenkungen gelten dieselben Freibeträge und Regelungen wie bei Erbschaften.
Bei der Schenkung fließen Vermögenswerte von einer Person zu einer anderen, die Zuwendung erfolgt unentgeltlich.
Die Höhe des Steuersatzes orientiert sich auch hier an der Höhe des Schenkungsbetrages und der Art des Verwandtschaftsverhältnisses zwischen dem Schenker und dem Empfänger.
Die Steuerfreibeträge werden nach einer Frist von 10 Jahren erneut gewährt.
• Sicherheitscodes bei Kreditkarten - CVC2 und CVV2
Auf der Rückseite der Kreditkarten findet man im Unterschriftenfeld neben den letzten vier Ziffern der Kreditkartennummer auch einen dreistelligen Sicherheitscode, den man bei Bezahlvorgängen im Internet häufig benötigt. Dieser Sicherheitscode verhindert die kriminelle Nutzung von gefälschten sowie gestohlenen Kreditkartenangaben, wodurch ein Kreditkartenbetrug ausgeschlossen ist.
Bei MasterCard-Kreditkarten wird dieser Sicherheitscode als "Card Verification Code",kurz "CVC2", bezeichnet. Bei VISA-Kreditkarten heißt er "Card Verification Value" - kurz "CVV2".
Diese Codes sind weder auf dem Magnetstreifen der Kreditkarten gespeichert, noch auf der Karte eingeprägt. Eine Errechnung der Codes aus Ihrer Kreditkartennummer ist ebenfalls nicht möglich!
• Skimming
Skimming (im Sinne von Betrug) ist ein englischer Begriff und bedeutet Abschöpfen oder Absahnen und beschreibt die Methode, illegal die Daten von Kredit- und Bankkarten auszuspähen, um diese für missbräuchliche Zwecke zu verwenden.
• Sollzinsbindung
In der Baufinanzierung schreiben Kunden ihre Zinsen in der Regel zwischen fünf und 30 Jahre fest. Wählt der Kunde beispielsweise eine Sollzinsbindung von zehn Jahren, zahlt er zehn Jahre lang den vereinbarten Zins und den Tilgungsanteil. Läuft die Sollzinsbindung nach zehn Jahren aus, bleibt meist eine Restschuld, für die eine Anschlussfinanzierung nötig ist.
• SWIFT
Bei Überweisungen ins Ausland und bei gesondert beauftragten Eilüberweisungen
werden die in der Überweisung enthaltenen Daten über den einzigen weltweit tätigen
Zahlungsnachrichtendienst Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication
(SWIFT) mit Sitz in Belgien an das Kreditinstitut des Begünstigten weitergeleitet.
• Tagesgeldkonto
Ein Tagesgeldkonto ist ein verzinstes Konto, über dessen Guthaben der Kontoinhaber täglich verfügen kann. Kündigungsfristen gibt es im Gegensatz zum Sparbuch nicht. Die tägliche Verfügbarkeit, die Verzinsung und der Wegfall von Kündigungsfristen sind die Vorteile eines solchen Kontos. Als Nachteil für den Kunden kann sich herausstellen, dass die Bank jederzeit ohne Ankündigung den Zinssatz – auch nach unten – ändern kann. Ein Tagesgeldkonto ist in der Regel nicht für den allgemeinen Zahlungsverkehr vorgesehen: Überweisungen auf Fremdkonten und Lastschriften sind somit nicht möglich. (Quelle: Wikipedia)
• Überschussbeteiligung
Jede Versicherung berechnet die Beiträge einer Kapitallebens-, Risiko-, oder Rentenversi-cherung unter bestimmten Annahmen: Dazu gehören die künftige Entwicklung von Kapitalerträgen, die Lebenserwartung oder auch die Kosten. So ist sichergestellt, dass Versicherungen die vertraglich garantierten Leistungen jederzeit zahlen können. Tatsächlich erzielt die R+V-Lebensversicherung jedoch Überschüsse: durch rentable Kapitalanlagen, bei einem günstigeren Risikoverlauf als angenommen und durch eine sparsame Verwaltung. Aus diesen Überschüssen erhalten die Versicherungsnehmer die Überschussbeteiligung.
• Vorfälligkeitsentschädigung
Dabei handelt es sich um ein Entgelt für die Bank, wenn der Kunde ein Darlehen - ohne dass es zuvor abgemacht wurde - vor Ablauf der vereinbarten Laufzeit kündigen/zurückzahlen möchte.
Das Entgelt ersetzt der Bank den ihr entstehenden „Schaden“.
Hintergrund des „Schadens“ ist u.a., dass die Bank den zurückgezahlten Betrag nur zu einem geringeren Zinssatz wieder anlegen kann.• Sicherheitscodes